Gaimersheim, 12. Februar 2026 – Mit SUE stellten die UE | STUDIOS jetzt erstmals ein autonomes Fahrzeug vor, das den öffentlichen Personennahverkehr neu denkt – technisch, gestalterisch und gesellschaftlich. Das Self-Driving Urban E-Shuttle ist ein vollelektrischer, autonom fahrender People Mover, der gezielt für den realen Einsatz im ÖPNV entwickelt wurde. SUE schließt Mobilitätslücken dort, wo heutige Angebote an ihre Grenzen stoßen, und macht nachhaltige Mobilität auch jenseits der Ballungsräume attraktiv – alles „Made in Germany“.

Alexander Uedelhoven, Gründer und Projektleiter von SUE und Prokurist bei den UE | STUDIOS präsentiert vor 150 Gästen den straßenzugelassenen People Mover.
SUE ist ein deutsches Leuchtturmprojekt für technologische Souveränität. Das Fahrzeug wurde vollständig in Deutschland entwickelt, designend und hergestellt – von der straßenzugelassenen 48-Volt-Skateboard-Plattform über die Fahrzeugsysteme bis hin zur autonomen Software. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) setzt SUE bewusst ein Zeichen für „Made in Germany“ im internationalen Wettbewerb autonomer Mobilitätssysteme.
“Wir haben SUE von Grund auf neu entwickelt und gestaltet, um der Fortbewegung von morgen ein Gesicht zu geben”sagt Alexander Uedelhoven, Projektleiter und Prokurist UE | STUDIOS. „Es ist unser Beitrag zu einer autonomen und nachhaltigen Mobilität, die die Bedürfnisse der Nutzer:innen sowie der Kommunen und Betreiber:innen konsequent in den Fokus rückt. Damit wird SUE zu einem Gewinn für Bürger:innen und Kommunen und somit für uns alle.“
Als Initiator, Projektleiter und Fahrzeughersteller verantworten die UE | STUDIOS die vollständige Entwicklung, das Design und die Fertigung des speziell für den autonomen Einsatz konzipierten Prototyps. In einem interdisziplinären Konsortium aus Industrie, Forschung und öffentlicher Hand – darunter DB Regio, ElringKlinger, TÜV NORD Mobilität, Fraunhofer EMFT, Hochschulen und kommunale Partner – entstand ein Fahrzeug, das nicht als Vision, sondern als konkretes Angebot für den ÖPNV gedacht ist.
Der Mensch im Mittelpunkt
Ein zentrales Merkmal von SUE ist der human-centric Designansatz. Das Fahrzeug wurde konsequent aus Sicht der Fahrgäste von den UE | STUDIOS entwickelt: mit einem neu gedachten Innenraum-Layout, großzügigen Sichtachsen, hochwertigen und nachhaltigen Materialien sowie einem klaren Fokus auf Komfort, Orientierung, Wiedererkennbarkeit und Vertrauen. „Unsere Materialien ermöglichen es, Designfreiheit, Leichtbau und Kreislauffähigkeit miteinander zu verbinden“, berichtet Jochen Hardt, Leiter Global Marketing Mobility, Covestro. „Das sind zentrale Voraussetzungen für die Mobilität der Zukunft.“
Ziel ist es, die Akzeptanz autonomer Mobilität im Alltag zu erhöhen – nicht durch technische Inszenierung, sondern durch ein überzeugendes Nutzererlebnis.



Technologisch ist SUE auf den realen Betrieb vorbereitet. Das Fahrzeug ist für Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h ausgelegt und damit deutlich leistungsfähiger als viele bisherige autonome Shuttle-Konzepte. Das sogenannte SUE Smart-Chassis kann als Basis für weitere Fahrzeugkonzepte dienen. Die innovative 48-Volt-Architektur arbeitet im sicheren Niedervolt-Bereich. Dies gewährleistet maximalen Berührschutz, senkt die Betriebskosten und vereinfacht die Wartung erheblich und erlaubt auch kleineren Kommunen den Betrieb und die Wartung ohne Hochvolt-Fachpersonal. Das reduziert Kosten und erhöht die Fahrzeugverfügbarkeit im laufenden Betrieb. Eine modulare Systemarchitektur sorgt zudem für Wartungsfreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit.
Von Gaimersheim aus nach ganz Europa
Mit Straßenzulassung und Ausnahmegenehmigung für den autonomen Testbetrieb befindet sich SUE bereits heute für Testzwecke auf der Straße. Modellregionen wie die geplante Strecke zwischen Neustadt an der Donau und Bad Gögging zeigen exemplarisch, wie SUE als autonomes Bindeglied dazu beitragen könnte, neue Direktverbindungen zu ermöglichen und bestehende Verkehrsnetze sinnvoll zu ergänzen – ein Ansatz, der auf ganz Europa übertragbar ist.
Die Weltpremiere am 11. Februar markiert den Abschluss des Förderprojekts und den Beginn eines neuen Kapitels für den öffentlichen Nahverkehr. SUE steht für eine Mobilität, die zuverlässig, nachhaltig und menschlich ist – und für ein autonomes Fahrzeug, das dort fährt, wo Mobilität aktuell noch fehlt.
Die Bilder sind für redaktionelle Zwecke frei nutzbar.
Photocredit: UE | STUDIOS, Fotograf: Maximilián Balázs
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Pressevertreterin von UE | STUDIOS:
Madeleine Becker
mb. pr & comms
E-Mail: media@uedelhoven-studios.de
Mobil: +49 176 4199 5642
Über die UE | STUDIOS:
Die UE | STUDIOS mit Sitz in Gaimersheim und München sind ein weltweit anerkanntes Unternehmen für Design- und Ingenieursdienstleistungen mit 7 Standorten und 21 Studios. Seit der Gründung im Jahr 1991 hat sich das Unternehmen als führender Partner für nationale und internationale Kund:innen etabliert. Das Team von mehr als 200 Mitarbeiter: innen realisiert Projekte von der ersten Skizze bis zum funktionsfähigen Prototypen – von Fahrzeugen über Luftfahrt bis hin zu musealen Inszenierungen. Mit mehr als 150 gefertigten Showcars gelten die UE | STUDIOS als Weltmarktführer in der Herstellung voll funktionsfähiger Fahrzeugprototypen.
Über das Projekt SUE:
SUE (Self-driving Urban E-Shuttle) ist ein autonom fahrender, vollelektrischer People Mover, der den öffentlichen Nahverkehr von morgen gestaltet. Das Fahrzeug wurde von Grund auf neu entwickelt und steht als „Made in Germany“-Leuchtturmprojekt für technologische Souveränität und nachhaltige Mobilität. Initiiert und geleitet wird SUE von den UE | STUDIOS. Das Konsortium umfasst zehn Partner: DB Regio, ElringKlinger AG, Faissner Petermeier Fahrzeugtechnik AG, TÜV NORD Mobilität, Fraunhofer EMFT, Technische Hochschule Ingolstadt, Niedersächsisches Forschungszentrum Fahrzeugtechnik, Landkreis Kelheim und die IFG Ingolstadt. Das Projekt wird durch die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Zuwendungsgeber aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.